Auf in einen bewegten Herbst!

Warum Sport und Bewegung jetzt so wichtig sind

Der Sommer 2022 brachte uns mit 817 Sonnenstunden die meisten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951 und ist zudem einer der vier wärmsten Sommer seit 1881. Nun neigt er sich dem Ende zu und die aktuell kühleren und regnerischen Tage kündigen den kommenden Herbst an. Unbeständigeres Wetter und weniger Sonnenlicht rufen in vielen Menschen den Wunsch hervor, zuhause zu bleiben und es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen. Oft reduzieren wir durch das Schmuddelwetter und die niedrigeren Temperaturen, an die wir uns erst wieder gewöhnen müssen, im Herbst das sportliche Engagement auf ein Minimum. Doch gerade jetzt ist es unerlässlich motiviert zu bleiben, um fit und gesund durch Herbst und Winter zu kommen.

Als Motivationshilfe haben wir dir sechs gute Gründe mitgebracht, im Herbst (weiter) Sport zu treiben:

  1. Immunsystem stärken: Das wohl überzeugendste Argument auch im Herbst Outdoor-Sport zu treiben ist die Stärkung des Immunsystems, die damit einhergeht. Menschen, die sich häufig draußen aufhalten, werden weniger krank. Unsere Abwehrkräfte bekommen durch den Sport im Freien einen starken Boost, wodurch wir ausgezeichnet gerüstet sind, um die kalte Jahreszeit ohne Erkältung zu überstehen. Achte beim Sport im Freien unbedingt auf entsprechende Kleidung (siehe Tipps unten).
  2. Gemäßigtere Temperaturen nutzen: Durch Sommerhitze wird das Herzkreislaufsystem beim Sport stark belastet. Der Herbst, der mit bedecktem Himmel und moderaten Temperaturen daherkommt, bietet dagegen schonende Trainingsbedingungen – vor allem für Anfänger.
  3. Stimmungstiefs keine Chance geben: Wie wir alle wissen hebt Sport – vor allem im Freien – die Laune und ist ein tolles Mittel gegen den Herbstblues und schlechte Stimmung. In Bewegung bildet unser Körper eine Menge Hormone, u. a. Dopamin und Serotonin, die uns gute Laune zaubern können. Was hinzu kommt: Auch ein erfolgreich absolviertes Training macht stolz und zufrieden.
  4. Die herbstliche Landschaft genießen: Wie könnte man besser die schönen Seiten des Herbstes – bunte Blätter, goldenen Sonnenschein und mystischen Nebel – genießen als beim Sport im Freien? Erlebe ganz bewusst den Wandel der Jahreszeiten und mache dein Training auch zum Naturerlebnis. So tust du nicht nur deinem Körper sondern auch deinem Geist etwas Gutes!

Ein tolles Gefühl: Nach dem Sport aus-gepowert auf dem Sofa entspannen. Bildquelle: Oleksandr Pidvalnyl (pixabay.com)

  1. Sich nach dem Sport so richtig auf das Sofa freuen: Es sich nach dem Sport ausgepowert auf dem Sofa gemütlich zu machen ist ein tolles Gefühl! Gut zu wissen: Die sportliche Betätigung kurbelt unseren Kreislauf an. Wer sich wegen Kälte um das Training drücken will, liegt also falsch. Denn durch die Bewegung wird unser Körper gut durchblutet, mit Energie versorgt und man fühlt sich wohlig warm.
  2. An sportliche Erfolge des Sommers anknüpfen: Du hast im Sommer mit einer neuen Sportart angefangen oder bist stolz, weil du dich endlich zu regelmäßigem Training motivieren konntest? Dann lass jetzt nicht locker und halte an deinen neuen guten Gewohnheiten fest.

Mit diesen Tipps steht deinem Sport im Herbst – auch im Freien – nichts mehr im Weg:

Trainingspartner oder Trainingsgruppen steigern den Spaß am Sport und sorgen für die Extraportion an Motivation! Bildquelle: Manfred Richter (pixabay.com)

  • Suche dir einen oder mehrere Trainingspartner, die mit dir zum Workout, Joggen oder Wandern gehen. So hat der innere Schweinehund keine Chance!
  • Atme bei kalter Luft möglichst durch die Nase ein. So wird sie angewärmt, bevor sie in die Lunge gelangt und Halsschmerzen werden vermieden.
  • Wende bei deiner Kleidung die Zwiebeltechnik an und trage bei Bedarf Mütze, Handschuhe und geeignete Socken, um einen Wärmeverlust über deine Extremitäten zu vermeiden.
  • Abhängig von der Tageszeit und davon, ob du am Straßenverkehr teilnimmst, sind Reflektoren an deiner möglichst hellen Kleidung sinnvoll.
  • Bei Kälte sollten sich die Muskeln langsam erwärmen. Achte daher auf ausgiebiges Dehnen und Aufwärmen.
  • Um bei Kälte nicht auszukühlen, solltest du immer in Bewegung bleiben, z. B. indem du bei einer roten Ampel auf der Stelle weiterläufst.
  • Achte besonders darauf, genug zu trinken. Hintergrund: Kälte mindert das Durstempfinden.